Montagsmaler

Über verunglückte Bilder und Schummelei

Ursprünglich wollte ich den Teich auf Bild Nummer 1 malen.

Das ist allerdings völlig nach hinten losgegangen und ich hatte lauter wilder Striche und Farbklekse auf meinem Papier. Vor lauter Frustration über mein Nicht-Können habe ich das Bild eine ganze Weile in meiner Schublade verschwinden lassen.

1) Gartenteich
1) Gartenteich

Nach nun bestimmt 8 oder 10 Wochen ist mir das Bild wieder zwischen die Finger gekommen und ich habe beschlossen, wenigstens das doch recht teure Aquarellpapier für Übungszwecke zu nutzen.

 

Mir war schnell klar, dass ich es nicht schaffe genau diesen Teich darzustellen, deshalb bin ich einfach dazu übergangen frei Schnauze zu malen.

Ich habe einfach mal ausprobiert was der Pinsel alles kann, wie intensiv die Farben leuchten, wie detailreich man malen muss etc. Es reicht offenbar häufig aus Dinge nur anzudeuten.

Weil ich mit dem Bild aber immer noch nicht zufrieden war, habe ich mit einem weißen Gelstift und einem schwarzen Fineliner Details ins Bild gemalt und ein bisschen Licht und Schatten ins Spiel gebracht.

Grundsätzlich habe ich eher das Gefühl, dass es an Mogelei grenzt, ein Aquarellbild mit Stiften zu bearbeiten. Irgendwie fühlt es sich nicht ganz richtig an, weil ich nicht dazu in der Lage dem Bild nur mit dem Pinsel den letzten Schliff zu verleihen.

Vielleicht darf ich aber auch einfach nicht so sehr in Grenzen denken. In Bild Nummer 4 seht ihr jedenfalls das Endprodukt mit dem ich soweit zufrieden bin.

4) Endprodukt: Am Teich, Aquarell + Fineliner
4) Endprodukt: Am Teich, Aquarell + Fineliner

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